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Der Verlust der Biodiversität in der Schweiz ‒ in sechs Grafiken

Das Bild der Schweiz mit einer unberührten und intakten Natur entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Im Alpenland ist der Verlust an Biodiversität sogar höher als im weltweiten Durchschnitt. Mehr als ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Wie lässt sich der Trend umkehren?



«Der Zustand der Biodiversität in der Schweiz ist unbefriedigend und die Artenvielfalt geht zurück»: Diese Aussage stammt nicht von Naturschutzorganisationen, sondern vom Bundesamt für Umwelt (Bafu).

Der Verlust der Biodiversität bedrohe die Existenzgrundlage der Menschen und die Wirtschaftsleistung des Landes, heisst es weiter.

Laut Bafu ist fast die Hälfe der Lebensräume gefährdet. Von rund 11’000 in der Schweiz untersuchten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten (von insgesamt rund 56’000 bekannten Arten) sind gemäss der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) 35 Prozent vom Aussterben bedroht.


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