Insektenvielfalt in der Schweiz unter Druck
- Reto Künzler

- 7. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Eine Langzeitstudie zeigt: Viele Tagfalterarten in der Schweiz gehen stark zurück, während einzelne Käfer von wärmeren Temperaturen profitieren. Um die Insektenvielfalt steht es nicht gut – trotz erster Fortschritte beim Biodiversitätsschutz.

Forschende von Agroscope, WSL, info fauna, Universität Zürich und Vogelwarte Sempach haben 1,2 Millionen Beobachtungsdaten des Nationalen Daten- und Informationszentrums der Schweizer Fauna ausgewertet. Sie rekonstruierten, wie sich die Verbreitungsgebiete von 811 Insektenarten – 216 Tagfalter- und 595 Totholzkäferarten – zwischen 1930 und 2021 verändert haben.
Das Ergebnis: Um die Mitte des 20. Jahrhunderts gingen beide Gruppen zurück, danach entwickelten sie sich sehr unterschiedlich. Arten mit bestimmten Ansprüchen, wie für spezifische Habitate oder kälteres Klima, gingen stärker zurück, andere erholten sich.
Hier geht's zur Tagesschaubeitrag vom 07. Juni 2026 von SRF: https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:079dda60-230d-4c0f-849e-3949f76aeabb
Und hier ist die Beschreibung der Publikation zu finden: https://www.agroscope.admin.ch/de/insektenvielfalt-in-der-schweiz-im-wandel-unterschiede-zwischen-artengruppen


Der Rückgang der Insektenvielfalt ist ein besorgniserregendes Thema, da Insekten für unsere Ökosysteme essenziell sind. Es ist wichtig, auf den Erhalt natürlicher Lebensräume und die Reduktion von Pestiziden zu achten, um die Biodiversität zu schützen.
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Was denken Sie, welche Maßnahmen wären am effektivsten, um die Insektenbestände in der Schweiz nachhaltig zu sichern?
Ein wichtiger Beitrag zu einem Thema, das uns alle betrifft. Es ist erschreckend zu sehen, wie stark viele Insektenarten zurückgehen, auch wenn es bei einzelnen Arten positive Entwicklungen gibt. Solche Langzeitstudien liefern wertvolle Erkenntnisse und zeigen, wie wichtig konsequenter Biodiversitäts- und Naturschutz ist. Hoffentlich tragen diese Ergebnisse dazu bei, noch gezieltere Maßnahmen zum Schutz unserer Insektenvielfalt umzusetzen. https://quick-win.ch/
Solche Langzeitstudien sind wichtig, weil sie zeigen, wie unterschiedlich einzelne Insektengruppen auf Umweltveränderungen reagieren. Während einige Käferarten von steigenden Temperaturen profitieren können, ist der starke Rückgang vieler Tagfalterarten ein deutliches Warnsignal für die Biodiversität ivybet bonus. Umso wichtiger sind langfristige Schutzmaßnahmen, damit die bisherigen Fortschritte beim Erhalt der Artenvielfalt weiter ausgebaut werden können.
Spannender, aber auch besorgniserregender Einblick in die Entwicklung der Insektenwelt. Besonders der Rückgang vieler Tagfalterarten zeigt, wie stark sich Veränderungen bei Lebensräumen und Klima auswirken können. Umso wichtiger sind langfristige Schutzmaßnahmen und die Förderung der Biodiversität. Interessant zu sehen, dass einige Käferarten von den wärmeren Bedingungen profitieren, während andere Arten immer stärker unter Druck geraten. Weitere interessante Themen rund um Natur, Umwelt und Innovation gibt es auch auf Win Aura app.