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Insektenvielfalt in der Schweiz unter Druck

Eine Langzeitstudie zeigt: Viele Tagfalterarten in der Schweiz gehen stark zurück, während einzelne Käfer von wärmeren Temperaturen profitieren. Um die Insektenvielfalt steht es nicht gut – trotz erster Fortschritte beim Biodiversitätsschutz.



Forschende von Agroscope, WSL, info fauna, Universität Zürich und Vogelwarte Sempach haben 1,2 Millionen Beobachtungsdaten des Nationalen Daten- und Informationszentrums der Schweizer Fauna ausgewertet. Sie rekonstruierten, wie sich die Verbreitungsgebiete von 811 Insektenarten – 216 Tagfalter- und 595 Totholzkäferarten – zwischen 1930 und 2021 verändert haben.

Das Ergebnis: Um die Mitte des 20. Jahrhunderts gingen beide Gruppen zurück, danach entwickelten sie sich sehr unterschiedlich. Arten mit bestimmten Ansprüchen, wie für spezifische Habitate oder kälteres Klima, gingen stärker zurück, andere erholten sich.


Hier geht's zur Tagesschaubeitrag vom 07. Juni 2026 von SRF: https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:079dda60-230d-4c0f-849e-3949f76aeabb


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